Als Keyboarder in einer Band

Viele junge Menschen entscheiden sich für das Keyboard als Instrument. Sie wollen damit einmal als Mitglied in einer Band agieren. Das ist allerdings nicht ohne die dafür notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten möglich.

Was soll ein Musiker am Keyboard können?

Wer alleine einen Song komponiert, kann das natürlich am Keyboard tun. Dabei kann man auch die gewünschte Tonart frei wählen. Das ist beim Spielen in einer Band jedoch nicht möglich. Hier muss sich der Musiker an die Tonart der Band anpassen. Gitarristen haben dabei oft das Problem, Barré-Griffe anwenden zu müssen, die sie nicht vollständig beherrschen. Beim Keyboard ist das ähnlich. Auch der Keyboarder muss sich an verschiedene Tonarten anpassen können. Dazu gehören in erster Linie Dur-Töne und Moll-Klänge. Wer sich beim sogenannten Quintenzirkel auskennt, hat ein leichtes Spiel. Dieser ordnet die Dur- und Molltöne kreisförmig an, um sie leichter vom Notenblatt ablesbar zu machen. Jetzt muss der Keyboarder nur noch imstande sein, die dazugehörigen Akkorde richtig zu spielen. Das verlangt viel Fingerfertigkeit und Übung.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, den Rhythmus eines Stücks richtig einzuschätzen. Wer aus dem Rhythmus kommt, wird schnell falsche Töne produzieren. Entweder man hinkt dem Spiel der Band in einem Akkord nach oder man eilt einen Akkord voraus. In beiden Fällen stimmen die Töne nicht mehr überein. Als Keyboarder muss man also auch eine rhythmische Sicherheit an den Tag legen.

Das Gefühl für den Sound

Jede Band hat ihren eigenen Sound. Dieser kann am besten mit dem Keyboard erzeugt werden. Der Sound hängt sowohl von der Musikrichtung ab als auch vom Stil der Band. Manche Bands kreieren dabei ihren eigenen Stil, der sich deutlich von den Stile anderer Bands abhebt. Das kann mitunter sogar der Schlüssel für den kommerziellen Erfolg einer Band sein. Der Keyboarder arrangiert in einer Band auch den dazugehörigen richtigen Sound. Aus diesem Grund kommt diesem Musiker auch eine ganz besondere Bedeutung zu.